Seit der erzwungenen Fusion von Credit Suisse und UBS im März 2023 haben Zehntausende von Schweizer Kunden per Brief erfahren, dass ihr Bankschliessfach ab einem bestimmten Datum nicht mehr zur Verfügung stehen würde. Auch Genf war davon betroffen. Wenn Sie eine solche Kündigung erhalten haben — oder damit rechnen — erfahren Sie hier, was zu tun ist.
Warum schaffen Banken ihre Schliessfächer ab?
Die Rentabilität von Bankschliessfächern ist strukturell gering. Bodenfläche, Sicherheitssysteme, dediziertes Personal und Verwaltungsaufwand verursachen hohe Fixkosten bei begrenzten Jahreseinnahmen. Angesichts der Bankenkonsolidierung und des Margendrucks sind Schliessfächer oft die ersten Dienstleistungen, die bei einer Fusion oder Filialverkleinerung gestrichen werden.
In Genf haben mehrere Grossbanken ihr Angebot in den letzten Jahren drastisch reduziert. Der Trend ist strukturell, nicht konjunkturell: Die Zahl der Institute, die diesen Service noch anbieten, wird immer kleiner.
Welche Risiken entstehen, wenn Sie zu lange warten?
Die Kündigungsfrist beträgt in der Regel 3 bis 6 Monate. Nach Ablauf dieser Frist:
- Kann die Bank Verwahrungsgebühren erheben, bis Sie den Inhalt abholen.
- Kann im Falle eines Gerichtsverfahrens oder einer Bankpfändung der Zugang zum Schliessfach vorübergehend gesperrt werden — auch um Ihre eigenen Gegenstände abzuholen.
- Kann die Bank das Schliessfach zwangsöffnen lassen, in Anwesenheit eines Notars, und den Inhalt inventarisieren — ein langwieriges und belastendes Verfahren.
Schnelles Handeln liegt daher in Ihrem eigenen Interesse.
Safe Deposit S.A.: Transfer in 3 Schritten
- Termin vereinbaren — online oder telefonisch, in der Regel innerhalb von 48 Stunden.
- Unsere Räumlichkeiten besuchen — wählen Sie die passende Schliessfachgrösse für Ihren aktuellen Inhalt und unterzeichnen Sie den Vertrag noch am selben Tag.
- Inhalt transferieren — kommen Sie mit dem Inhalt Ihres alten Schliessfachs; Ihr neues Schliessfach steht Ihnen unmittelbar nach der Unterzeichnung zur Verfügung.
Keine Wartezeit, keine Warteliste für gängige Grössen, kein Bankformalismus.
Bankschliessfach vs. privates Schliessfach bei Safe Deposit S.A.
| Kriterium | Bankschliessfach | Safe Deposit S.A. |
|---|---|---|
| Verfügbarkeit | Nur während Filialöffnungszeiten | Erweiterter Zugang nach Termin |
| Kündigungsrisiko | Hoch (Fusionen, Schliessungen) | Kein Bankrisiko |
| Bankverbindung | Ja — sichtbar in der Kundenbeziehung | Keine |
| Bankmeldung | Kann gemeldet werden | Keine Bankmeldung |
| Grundtarif | Variabel, oft nicht ausgewiesen | Ab CHF 230.–/Jahr, transparent |
| Vertrag | An Bankbeziehung gekoppelt | Eigenständiger Vertrag |
Ein vollständig vom Bankensystem unabhängiger Service
Die Schliessung oder der Ausfall einer Bank hat keinerlei Auswirkung auf den Zugang zu Ihrem Schliessfach bei Safe Deposit S.A. Unsere Tätigkeit ist ausschliesslich der sicheren Verwahrung privater Wertgegenstände gewidmet — wir sind kein Finanzinstitut, wir führen keine Konten, und unsere Betriebskontinuität hängt von keiner Entscheidung der FINMA oder einer Zentralbank ab.
Für Kunden, denen völlige Diskretion wichtig ist — Genfer Einwohner, Expatriates, Grenzgänger — ist dies oft das entscheidende Argument.